Ich sitze mit einer Maple-Macchiato-Kreation auf meinem Bett, auf MTV läuft endlich mal wieder Musik und Frau Roten schreibt im der aktuellen Ausgabe des Magazins einen Text, der rein inhaltlich aus meiner Feder stammen könnte „[…] ich werde unerträglich oft von wildfremden Männern aufgefordert, mal zu lächeln“. Danke Michèle, ich dachte immer, so was kann nur mir passieren!
Aber was ich eigentlich an dieser Stelle sagen wollte: Ich geniesse es, wieder zu Arbeiten! Jeden Morgen mit dem voll gestopften Tram in Richtung Büro, dann circa 8 Stunden einer einfachen, nicht sehr anspruchsvollen Arbeit nachgehen (das ist ein Ferien-Job!!!) und für das Präsentsein Ende Monat ein grosszügiges Sümmchen kassieren! Wunderbar! Und das Wochenende kann man so richtig geniessen, da gibt es keine Arbeiten die geschrieben, keine Präsentationen die gebastelt werden müssen und keine Prüfung auf die man sich vorbereiten muss! So kann man sich richtig weit aus dem Fenster lehnen. Am Freitag haben wir Flavor Flav’s Geburtstag gefeiert, das war so eine typische WG-Party mit einer 5qm Küche wo sich 20 Leute tummelten, die Mini-Pizzas im Ofen vor sich hin brutzelten, regelmässig frischer Daiquiri gemixt wurde und sich die Leute einfach nur gut amüsierten und man sich über vergangene oder noch bevorstehende Auslandaufenthalte unterhielt. Soweit ich dazu noch in der Lage war, würde ich sagen, dass meine spontan durchgeführte soziokulturelle Erhebung eine klare Tendenz anzeigte: Jung, sexy erfolgreich möchte in erster Linie die Welt kennen lernen, bevor das grosse Geld gemacht und die Karriereleiter in Angriff genommen wird – sofern sich das nicht beides vereinbaren lässt!
Und dann war plötzlich Samstag und das grosse Wan-Tan Essen stand uns bevor. Tonttu nahm Selina und mich unter ihre Fittiche und brachte uns die chinesische Kochkunst bei. Ein grosses Merci in dieser Stelle! Was dann folgte war ein richtig schöner Abend mit guten Freunden, ausgezeichnetem Essen, viel Wein, Singen, Lachen, Tanzen… und auf dem Weg zum Club haben Tonttu, Coco und ich wohl etwas zuviel rumgealbert, ja das gibt’s! Man merkt es daran, dass einem zwei Polizisten auf den Rücken klopfen und fragen „Ist bei Ihnen alles okay? Belästigt Sie dieser Mann?“. Oh my God, nach was das wohl ausgesehen hat???… Aber schön zu sehen, wie aufmerksam unser „Freund und Helfer“ ist!
Jetzt reicht’s mit Erzählen, ansonsten wird der Eintrag so lange, dass ihn niemand mehr in Angriff nimmt! Ich gehe jetzt die Sonne geniessen… alleine… denn irgendwas habe ich wohl falsch gemacht heute Morgen…




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März 24, 2007 um 5:05
ThomyG
I love it: „Soweit ich dazu noch in der Lage war, würde ich sagen, dass meine spontan durchgeführte soziokulturelle Erhebung eine klare Tendenz anzeigte: Jung, sexy erfolgreich möchte in erster Linie die Welt kennen lernen, bevor das grosse Geld gemacht und die Karriereleiter in Angriff genommen wird – sofern sich das nicht beides vereinbaren lässt!“ gfallt mer im fall mega wie du so vo dä tägliche freude & sörgeli schriebsch… wiiter so! (het scho es paar stereotype vo dere sorte a dem abig gha, hehe, möcht mich ja da au nöd ganz usneh
)