Die letzten zwei Wochen waren geprägt von Up’s and Down’s und das schlimmste dabei war, dass sie alle im Tagesrhythmus kamen. Das wirbelte mein inneres Ich ziemlich heftig durcheinander, nicht mal mein heiss geliebtes Vinyasa konnte die Berg- und Talfahrt ausgleichen, nur die Wochenenden schafften es, mich mittels Ablenkung auf die „normale“ Ebene zu bringen.

Nun ist es Sonntagabend und ich befinde mich wieder auf Reisen, mein Büro-Job in Zürich ist vorbei, ab morgen werde ich mich wieder der Wissenschaft widmen. Eigentlich schade… kopflose Arbeit hat halt eben doch seine Vorteile, auch wenn’s zum Teil ziemlich langweilig war. Dafür darf ich nun wieder ausschlafen!

Erlebt habe ich einiges in den letzten Tagen: Das Bollywood-Bankett mit unglaublich gutem Essen und preisgekrönter tänzerischen Unterhaltung. Die Zauberflöte, welche ich bis anhin bloss vom SF kannte. Die Abbruchparty eines meiner Lieblings-Restaurants, die einige Mitmenschen leicht aus dem Konzept brachte. Die erschreckenden Bilder in den Medien eines bekannten Gesichts, dessen Fall nun an die Öffentlichkeit getragen wird. Den Streit um ein Erbstück, das leider nicht in einem Testament festgehalten worden ist. Ein sehr negativer Entscheid per Briefpost, betreffend meiner Zukunftsplänen… etc.

Und dann war ich noch mit einer langjährigen Freundin und dem Mami meines Gottichinds feiern. Nach einigen Flaschen Bordeaux starteten wir die Spontanaktion. Die Kinder schliefen brav, der Ehemann war überredet und so fanden wir uns kurze Zeit später tanzend zwischen hundert anderen Partylöwen wieder. Es war unheimlich toll ihr zuzusehen, wie sie aus ihrem Alltag ausbrach! Ich fühlte mich 7 Jahre zurück versetzt! Es war wieder wie früher, bloss mit dem kleinen Unterschied, dass sie nun all den charmanten jungen Herren eine Absage erteilte :-) Wir waren uns so ähnlich, und gingen doch in total unterschiedliche Richtungen!