…das sind wir, wir Schweizer! DOK brachte heute Abend eine mässig spannende Reportage über das Sexleben von Herr und Frau Schweizer. Dass der einstündige Beitrag nicht wirklich mitreissend war, liegt aber an uns, denn unsere Bettgeschichten sind nicht gerade das, was man fesselnd und aufregend nennen würde! Um uns herum passiert mehr Sex als mit unser selbst. Denn „so viel tollen Sex gibt es nicht, wie uns tagtäglich um die Augen geschlagen wird“. Schade eigentlich! An was das wohl liegen mag? Vielleicht daran, dass der Single-Zustand als Notzustand deklariert wird (was ich keinesfalls unterschreiben würde) oder damit, dass Mann zu 99% selbst Hand anlegt, da ihm der partnerschaftliche Sex nicht ausreicht. Wieso wollen Männer öfters Sex als Frauen? Wieso gehen Männer dreimal mehr fremd als Frauen? Ist der Sex für die Frau einfach nicht so wichtig? …das kann ich mir kaum vorstellen! Vielmehr denke ich, dass Frau lieber keinen als schlechten Sex hat. Und ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass die Frauen im Bezug auf Sex anspruchsvoller sind. Was sich wiederum damit erklären lässt, dass sich Sex bei den Frauen zu einem grossen Teil im Kopf abspielt. Der 30-jährige Martin bringt es auf den Punkt: Während eines Nati-Spiels Sex zu haben: No Problem! Während einer Folge Desperate Housewives: No Chance!