You are currently browsing the category archive for the 'Jahreszeiten' category.

Yep, der Prüfungs-Marathon ist für einmal mehr geschafft und da das Zürifest vor der Tür stand, war das der ideale Plan um abzuschalten – dachte ich zumindest noch gestern Nachmittag… Ich weiss nicht ob ich an den falschen Plätzen war, doch das Fest-Volk war zum verzweifeln!

Erstens: Wieso muss es auf jedem freien Fleck eine Chilbi haben? Unverständlich….

Zweitens: Wieso gibt es alle 100 Meter das selbe „kulinarische“ Angebot? Zum Beispiel sehr authentisch Chinesisch: Frühlingsrollen!

Drittens: Wieso saufen sich Teenies reihenweise ins Koma? Wie geht sowas überhaupt?

Ich habe viel mit ansehen müssen gestern, von den betrunkenen ~16-jährigen Mädchen, die alles mit sich machen liessen, bis knallharte Schlägereien, wo ich meine Hand ins Feuer legen würde, dass das Opfer jetzt im Unispital liegt… Diese Gewalttätigkeit unter Jugendlichen war mir zuviel, dann doch lieber noch die verkoksten und verstrahlten Agglokinder an den unzähligen Pre-Streetparade-Events. Zürifest ist ja schon was tolles, aber ich brauche definitiv eine bessere Strategie um den heutigen Abend geniessen zu können!

cam3.jpg

In Anlehnung an Cash Daily vom 23. Januar (für das 20min komme ich regelmässig zu spät an den Bahnhof) habe ich hier ein paar kleine, feine Tipps für kalte Tage:

Chili: Enthält Caspsaicin, das auch in Wundsalben und Schmerzmittel vorkommt, und wirkt antibakteriell.

Ingwer: Wirkt ähnlich gegen Schmerzen wie Aspirin und hilft ausserdem gegen Übelkeit und Magenkrämpfe. Ein Teeaufguss mit frischem Ingwer und Wasser wirkt belebend.

Laur-Elle’s Spezialtipp: Ingwer-Chili Tee – der Bakterientöter à la CocoLoco – Schwarztee, Akazienhonig, frischer Chili (bitte sparsam dosieren, gäll tonttu ;-) ) und Ingwer!

Mein erster und sehr erfolgreicher Selbstversuch: Thymian: Gegen Bronchitis und Katarrhe, Verkrampfungen der Atemwege und für bessere Schleimlösung (Mein Bronchial-Husten habe ich dank Migros-Klostergarten-Thymian-Tee wunderbar in den Griff gekriegt, wenn nicht sogar ausgemerzt.)

Mein nächster Selbstversuch: Zimt: Hilft bei Stress, Nervosität und Stimmungstiefs.

Mein übernächster Selbstversuch: Vanille: Dämpft den Appetit auf Süsses, setzt aber auch Endorphine frei und macht glücklich.

Mein über-übernächster Selbstversuch: Muskatnuss: Kann als Schmerz- und Beruhigungsmittel dienen und gibt ausserdem einen guten Atem. Aber Vorsicht. In grossen Mengen kann Muskatnuss Rauschzustände hervorrufen!

Ja, dann hoffe ich mal, dass alles andere auch so fabelhaft funktioniert wie der Thymian-Tee, und mit positiver Denkenskraft stehen einige Winterwochen voller interessanter Gewürz-Selbstversuchen und -Erfahrungen vor mir!

 

Na das nennt man wohl einen misslungenen Start ins neue Jahr! Angefangen hat das ganze aber ziemlich lustig, mit Fondue, Kirsch-Shots und einem geklauten Eisbären. Danach gings weiter mit Feiern, Singen, Tanzen und ganz vielen netten Leuten und einer super Silvester-Stimmung. Und dann fing es plötzlich an zu kippen… mit dem Erwachen kam der Regen und so stand ich plötzlich ganz alleine da. Weg war die gute Stimmung, weg all die guten Leute… und dann kam das Fieber! 2 Tage lang habe ich nichts gegessen, praktisch nur geschlafen und irgendwelche Fieberträume durchlebt, und seit dem warte ich, dass auch die Kopfschmerzen und der Husten nachlassen. Das war sie wohl, die Jahrhundertgrippe – ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so krank war! Mein neues Jahr beginnt am nächsten Montag, mit Verspätung dafür (hoffentlich) wieder topfit!

***HAPPY NEW YEAR***

Laur-Elle macht sich auf den Weg nach Klosters um im fehlenden Schnee Silvester zu feiern! Alles Gute für’s 2007 wünsch ich Euch!

Ps.: Vorsätze hab ich keine, das habe ich aufgegeben!

Uff, erster Teil Weihnachtschaos hinter mir! Gestern Abend, bei dem Teil der Familie, welcher mit mir eindeutig sehr wenige gemeinsame Gene teilt. An solchen Abenden merke ich ganz fest, dass ich Papas Mädchen bin… wir sitzen dann jeweils nebeneinander am Tisch und schütteln innerlich den Kopf, wenn wir dem Rest der Familie beim übermässigem Alkohol- und Tabak-Konsum zuschauen. Ausserdem interessiert sich jeweils niemand für die von uns angezettelten Gespräche und so passen wir uns jeweils an und schneiden so dämliche Fragen an: „Wie alt ist denn jetzt Euer Hund, und wie zählt sich denn das genau mit den Hundejahren?“. Und wieso um alles in der Welt reden alle von Bodenturnen, wenn ich von Yoga spreche und wieso wird mir nie auch nur irgendwas zugetraut? „Du bist also immer noch am studieren, hä?“  Danke danke, Laur-Elle der faule Akademiker! Und dann brillierte ich noch mit einer Eigenkreation aus der imaginären Confiserie und überrascht die Familie mit einem Zwetschgen-Glühwein-Tiramisu und was passiert: keiner glaubt mir, dass ich das selber zustande gebracht habe!

Heute erwarten wir den anderen Teil der Familie, und da zum ersten Mal meine Oma nicht mehr mit dabei ist, gibt es keinen Grund mehr für meine Mutter, auf das Familienoberhaupt Rücksicht zu nehmen. Nicht dass man sich die Köpfe einschlagen würde, aber all diese fiesen, verstecketen Gifteleien – Freude herrscht!

Vielleicht würde es ja auch gar niemandem auffallen, wenn ich mich um 20:00 Uhr aus dem Staub mache, mich gemütlich mit einer Dose Guetzli und einer heissen Tasse Tee vor den TV setze und Desperate Housewives schaue… oh du fröhliche!

Liebes Christkind, zu Weihnachten wünsche ich mir:

– Den absoluten Weltfrieden
- Einen sofortigen Stopp der Klimaerwärmung
- Ein konsequenteres Justizwesen in der Schweiz mit härteren Strafen bei kriminellen Jugendlichen
- Einen negativen Entscheid des Parlaments betreffend der Erhöhung der BAKOM-Gebühren
- Ein Praktikum irgendwo an der Wall Street
- Gratis GA’s für alle Studenten
- Viele weitere tolle Momente mit Tonttu, Tana und all meinen anderen Liebsten
- Die Fähigkeit zu Feiern ohne Kater am Morgen danach
- Unbeschränkt Warwasser in der WG (oder, dass die anderen mal lernen innert 10min zu duschen)
- Mehr Augenblicke mit Ihm erleben zu dürfen
- 4 Wochen mehr Zeit um zu Lernen
- Unglaublich gute Noten im Januar zu schreiben
- Einen Maserati (Modell egal, aber schwarz lackiert)
- Eine Ledertasche von Bottega Veneta
- …und viele weitere materialistische Dinge, die ich mir nicht leisten kann!
- Im Winter nicht mehr frieren zu müssen (ich weiss, das beisst sich mit dem zweiten Wunsch…)
- Besser: Irgendwann nach Kalifornien auswandern zu können
- Dass mein Mami die Augen öffnet
- Dass mein Gottikind mich weiterhin mit diesem unglaublich süssen Lächeln anstrahlt
- Dass ich die Zitronenherzli genauso gut hin bekomme wie meine Grossmutter

Ich denke, das wär’s… sollte doch machbar sein, nicht?

…mein absoluter Favorit zu dieser Jahreszeit und eigentlicher Konsum-Tipp an dieser Stelle. ABER: CHF 7.40 für die KLEINSTE Tasse? Dürfen die das? Starbucks hab’ ich in den USA lieben gelernt, doch nachdem ich merken musste, wie ungleich (also eigentlich unfair) das Grösse-Preis-Verhältnis hier in der Schweiz ist, muss ich mir das mit meinen Gingerbread-Lattes diesen Winter wohl nochmals überlegen… ob ich da dem Herrn Strahm mal eine Email schreiben soll?

Das war ein lustiger Sonntag! Früh aufgestanden, 90 Minuten Sport getrieben und dann ganz touri-like aufs Grossmünster gestiegen und Fotos gemacht :-) …und dann in der Pumpi den Nachmittag mit Strassenmusik ausklingen gelassen. So kann man schöne Sonntage auch geniessen! Die Zeit mit den tristen, verregneten, einsamen Sonntag Nachmittagen angereichert durch einen 12 Stunden TV-Gammel-Marathon kommen noch früh genug, auch dieses Jahr wieder… Und auch wenn ich langsam als alte, partymüde Dame belächelt werde – das war’s wert, denn plötzlich hatte meine Woche wieder einen Tag mehr.

dsc01441.JPG dsc01428.JPG dsc01444.JPG

Ich fühle mich schrecklich! Seitdem ich auf die 30 zugehe, gebe ich mehr Geld für Medikamente aus, als für Kleider. Das darf doch nicht wahr sein! In Erinnerung: Meine Augenallergie im Mai… Letzten Freitag habe ich mir dann noch meinen Magen vergiftet, einfach so, aus Spass, um Freitag, Samstag und Sonntag auch ja nicht vor die Türe gehen zu müssen… die Kohlentabletten liegen jetzt noch bei meinem Bett, (geholfen hat dann schliesslich Whiskey).

Und heute habe ich gelernt, dass ich seit neustem auch auf Wespen allergisch bin! Tolles Erlebnis!!! Die Kurzfassung: Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause – In den Bus eingestiegen – Wespenstich am Hals – Aus dem Bus direkt in die Apotheke gesprungen und einen Eisbeutel gekauft (soll gegen die Verbreitung des Gifts wirken) Die Frage: „Sind Sie allergisch“ habe ich kategorisch verneint – ich hatte schliesslich noch nie Probleme mit Räuberinsekten! – 2 Minuten später: Augen schwellen an und werden rot, Ohren werden taub, Hals beginnt anzuschwellen, am Körper bilden sich symmetrisch juckende Erhebungen, Handgelenke schwellen auf, Herz beginnt zu rasen – In die nächste Apotheke rein und Chemie gekauft.

Fazit:

  • Das Abendprogramm einmal mehr storniert.
  • Tonttu zum zweiten Mal innert einer Woche versetzt.
  • Tana zum x-ten Mal voll getextet welch schlechter Mensch ich bin.
  • Von Polo betreffend dieser kleinen Lappalie zu Mücke gemacht worden.

Okay, ich gebe es auch gerne zu: Zum Glück war es kein allergischer Schock! Zum Glück keine Atemnot, Herzstillstand oder dergleichen. Trotzdem nervt es mich aber furchtbar, dass ich in Zukunft stets mit einem Antiallergikum und Stereoiden in der Tasche rumlaufen muss um solchen körperlichen Versagen entgegen wirken zu können. Ich kann einfach nicht verstehen, wieso einem kerngesunden Menschen in seinen besten Jahren plötzlich diverse Allergien in den Schoss geworfen werden! Ich weiss, es besteht absolut keinen Grund, mich über meinen Körper aufzuregen, denn er ist gesund. Doch scheint es mir, dass einmal eine Allergie, man sein ganzes Leben mit irgendwelchen kleinen Ausfällen rechnen muss. Und vielleicht fällt es mir einfach schwer, mich nun langsam aber sicher definitiv als Allergiker zu outen zu müssen….