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Wie merkt man, dass man langsam alt wird? Indem man beginnt, seine Wochenende sinnvoll zu gestalten! Tennis, Yoga, Schwimmen… und alles morgens, wenns noch nicht so heiss ist. Die Konsequenz: Auch mal vor dem Morgen ins Bett gehen! Tja, und wenn ich dann in Zuckenriet an einer Grillparty bin, mit einer Freundin die atemberaubende Aussicht auf den Säntis und die Stille des Landlebens bewundere, merke ich, dass sich was verändert hat… Hilfe, ich werde alt – oder vielleicht auch einfach vernünftig
Ps: Ich habe was ganz tolles entdeckt, den FM4 Potcast JUNK – perfekt zum Sonnenbaden!
Fantastisch: Sonnenschein, warme Temperaturen, fremde Sprache, tolles Essen, Französische Gepflogenheiten, unmöglicher Fahrstil… als wäre ich im Ausland gewesen… Genf, la cité la plus cosmopolite de la Suisse! Auch das Electron Festival wäre inhaltlich top gewesen, doch irgendwie wurden die beiden Clubs in der Usine von so vielen Besuchern beehrt, dass man sich ab ca. 1 Uhr weder vor- noch rückwärts bewegen konnte und nur noch darauf hoffte, dass sich der Strom von leicht bekleideten feuchten Körpern in Richtung Ausgang bewegt und man so quasi herausgetragen wurde… Schade, schade, Roni Size war toll, doch wenn die Luft zum Atmen immer dünner wird und die Rastafari Haarpracht des jungen Mannes 2 cm vor meinem Gesicht langsam aber sicher zu leben beginnt und sich gewisse Körperausdünstungen auch nicht mit viel Fantasie und Konzentration nichtig denken lassen, so wird es doch langsam Zeit, frische Luft zu schnappen und die dampfende und hämmernde Fabrikhalle zu verlassen! Doch wollten wir uns nicht geschlagen geben und sind noch eine Tür weiter gepilgert, zu den GOA Fans, was soziokulturell sehr spannend war: GOA scheint etwas für die älteren Semester zu sein… LSD seit ´69… unser Ding war es nicht zu 100% und so gingen wir dann doch endgültig nach Hause. Den Karfreitag haben wir dann aber in vollen Zügen genossen: Mittagessen in einer Badi am Lac Lémon, ein Altstadtbummel sowie Kaffee auf dem Place du Bourg de Four! Herrlich! Genf ist eine kleine Reise wert und sehr empfehlenswert da das Ferienfeeling meiner Ansicht nach genauso stark zum Vorschein kommt wie in Locarno oder sonst wo im Tessin! Doch irgendwo in der elektronischen Sauna habe ich ein paar lästige Bazillen aufgeschnappt die meinen Hals langsam aber sicher aufzufressen scheinen und so werde ich über Ostern wohl ein wenig kürzer Treten und den hoffentlich bald auftauchenden Sonnenschein geniessen! Merci David und merci Marc für Genf – es war genial!
Fotos gibt's hier!




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